Selo e.V. 

SELO e.V. Steuererklärungs-Service für Arbeitnehmereinkünfte (Lohnsteuerhilfeverein)

Als Lohnsteuerhilfeverein haben wir einen im Steuerberatungsgesetz klar geregelten gesetzlichen Auftrag und unterliegen einer strengen behördlichen Aufsicht.

Unsere Satzung ist von der Oberfinanzdirektion geprüft und zugelassen.

Der Verein wurde am 31.10.1991 zugelassen und in das bei der Oberfinanzdirektion geführte Register eingetragen.

Nach dem Gesetz werden Lohnsteuerhilfevereine von der Oberfinanzdirektion beaufsichtigt, bei uns ist dies die Oberfinanzdirektion in Karlsruhe.

Unser Verein hat sich nach dem Gesetz jedes Jahr einer Geschäftsprüfung zu unterwerfen, deren Prüfungsbericht bei der Oberfinanzdirektion vorzulegen ist.

Die rechtliche Absicherung und behördliche Aufsicht ist damit auf höchstem Niveau.

Lohnsteuerhilfevereine sind ein Teil der Steuerrechtspflege, ebenso wie die Steuerberater, und stehen in ihrer Prägung den Verbraucherschutzverbänden gleich.

In ihrer Idealbestimmung sind Lohnsteuerhilfevereine so genannte Selbsthilfeeinrichtungen der Arbeitnehmer zur Bewältigung steuerrechtlichen Aufklärungs- und Beratungsbedarfes.

Sie sind in den 1960er Jahren aus der Tradition der Gewerkschaften hervorgegangen, als der Gesetzgeber den Bedarf sah, dass aufgrund des in Deutschland sehr komplizierten Steuerrechts ein flächendeckendes Angebot von bezahlbarer Steuerberatung für Arbeitnehmer notwendig ist.

Dass eine Mitgliedschaft zwingend ist, der Verein nur für Mitglieder aktiv werden darf, hat der Gesetzgeber ausdrücklich bestimmt und gewollt.

Dies hängt mit dem Gedanken zusammen, dass die Beratung eben nicht kommerziell sein soll, sondern zu einem kostendeckenden Beitrag stattfindet und zwar unabhängig davon welchen Umfang die Beratung im Einzelfall in Anspruch nimmt.

Die Beitragszahlung findet daher auch unabhängig von der Inanspruchnahme einer Leistung statt, das heißt es gibt keine leistungsbezogene Vergütung.

Damit ist für die Mitglieder des Lohnsteuerhilfevereines auf der Grundlage ihres aus der Beitragsordnung ersichtlichen Jahresbeitrages eine eindeutige und klar kalkulierbare Kostengröße gegeben.

Mit dem Jahresbeitrag sind sämtliche Kosten abgegolten.

Lohnsteuerhilfevereine dürfen Ihre Beratung nur in den bei der Oberfinanzdirektion eingetragenen und angemeldeten Beratungsstellen anbieten.

Dabei ist es gesetzlich vorgeschrieben einen Beratungsstellenleiter zu bestellen, der eine entsprechende abgeschlossene Berufsausbildung sowie eine mindestens dreijährige berufliche Tätigkeit auf dem Gebiet der von Bundes- und Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern vorweisen können muss.

Der Beratungsstellenleiter muss sich darüber hinaus in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen befinden und muss über eine einwandfreie rechtliche Geschichte verfügen.

Die Beratungsbefugnis der Lohnsteuerhilfevereine ist in § 4 Nr. 11 des Steuerberatungsgesetzes geregelt (siehe Beratungsbefugnisse).

Im Rahmen unser Befugnisse erbringen wir eine umfassende steuerliche Beratung sowie einen vollständigen Steuererklärungs-Service einschließlich der vollständigen Erstellung der Steuererklärung, der Bescheidprüfung sowie der Durchführung von Rechtsbehelfsverfahren.

Innerhalb der Beratungsbefugnisse steht das Angebot der Lohnsteuerhilfevereine dem Angebot der Steuerberater in nichts nach.

Im Gegenteil ist der Steuerpflichtige in vielen Fällen aufgrund der hohen Spezialisierung bei einem Lohnsteuerhilfeverein besser, und dies häufig zu deutlich günstigeren Kosten, aufgehoben.

Als Nachteil wird häufig die Notwendigkeit der Mitgliedschaft empfunden.

Deren Dauer kann jedoch ohne Probleme auf das Jahr beschränkt werden in dem die Beratung in Anspruch genommen wird.

Wer also beispielsweise im März Mitglied wird um die Erklärung für das Vorjahr erstellen zu lassen, kann bereits beim Eintritt erklären, dass er zum Ende des Jahres wieder ausscheiden möchte, es bedarf dann auch keiner weiteren Kündigung.

Bei einer dauerhaften Mitgliedschaft, welche den Regelfall darstellt, genügt es bis zum 30.09. eine schriftliche formlose Kündigung zu übersenden.

Man sollte noch beachten, dass Lohnsteuerhilfevereine vom Gesetzgeber und durch höchste Rechtsprechung verpflichtet sind den Mitgliedsbeitrag unabhängig von der Inanspruchnahme einer Leistung einzufordern.

Dies hängt mit dem Vereinswesen zusammen, wonach die Beitragszahlung mit der Mitgliedschaft als solches verknüpft ist und nicht mit der Inanspruchnahme der Leistung.

Der eindeutig positive Aspekt dabei ist, dass der Verein eben auch nur einen pauschalen Beitrag verlangt mit dem alle Kosten abgegolten sind.

Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen unter unserer kostenfreien Service-Rufnummer sehr gerne zur Verfügung.

 

 

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